Paris. Die Franzosen im Allgemeinen und ihr Präsident im Besonderen haben ein ausgesprochenes Faible für die Schnelligkeit. In Anlehnung an den Hochgeschwindigkeitszug TGV („Train à Grande Vitesse“) nennen sie ihren hyperaktiven Staatschef deshalb gerne „PGV“, den „Hochgeschwindigkeits-Präsidenten“.
Dass Nicolas Sarkozy schon vor genau 20 Jahren ein pfeilschnelles Reaktionsvermögen und... mehr
Berlin (dpa) - Berlin feiert mit Staatsgästen aus aller Welt und einem Volksfest am Brandenburger Tor den 20. Jahrestag des Mauerfalls. Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besuchten am Morgen einen ökumenischen Gottesdienst in der Gethsemanekirche im Prenzlauer Berg. mehr
Berlin. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) warnt vor einer Verklärung Helmut Kohls als Kanzler der Einheit. «Der Mauerfall vor 20 Jahren ist nicht das Ergebnis einer genialen Politik und genialer Politiker, sondern des Mutes vieler namenloser Menschen und das müssen wir verteidigen», sagte Thierse dem Radiosender Bayern 2.
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Berlin (dpa) Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben am
Montag in Berlin die Feiern zum 20. Jahrestag des Mauerfalls
begonnen. Dazu kamen auch Bundespräsident Horst Köhler und
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in die Gethsemanekirche im
Prenzlauer Berg. Die Kirche gilt als ein Zentrum der friedlichen
Revolution von 1989 in der DDR.
Berlins Regierender Besucher Klaus... mehr
Berlin. Sie alle wollen den „Traum der Freiheit“ wieder erleben: Zehntausende Menschen aus der ganzen Welt sind am Wochenende zum Beginn der dreitägigen Feiern zum 20. Jahrestag des Mauerfalls nach Berlin geströmt. Als „glücklichsten Tag der jüngeren deutschen Geschichte“ bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den 9. November 1989.
Auf... mehr
Leipzig. Die drei ehemaligen ostdeutschen Oppositionellen Christoph Wonneberger, Siegbert Schefke und Aram Radomski werden für ihre Schlüsselrolle bei der friedlichen Revolution in der DDR mit dem Medienpreis Bambi ausgezeichnet.
Mit Pfarrer Wonneberger (65) wird der Vater der Montagsdemos geehrt. Schefke (50) und Radomski (50) filmten mit einer aus... mehr
Berlin. Nur zwei Mal in der Nachkriegsgeschichte versank unser Land in einem Freudentaumel: 1954 nach der gewonnenen Fußball-Weltmeisterschaft und 1989 nach dem Mauerfall. Die Losung „Wir sind das Volk“ brachte einen ganzen Staat zum Zusammenbruch, „Wir sind ein Volk“ ließ eine neue Bundesrepublik entstehen.
Schade nur, dass sie... mehr
9. November 1989 Vier Offiziere des Innenministeriums und der Stasi treffen sich um 9 Uhr, um eine neue Ausreiseregelung zu entwerfen. Ständige Ausreisen sollen künftig zügig und ohne Einschränkungen möglich sein. Aber was ist mit Leuten, die nur mal für ein paar Tage verreisen wollen? Schnell ist man... mehr
Berlin. Seit 1991 sind laut einer Studie insgesamt 1,3 Billionen Euro Transferleistungen in den Osten geflossen. Das geht aus einer Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hervor.
Der für den Aufbau Ost zuständige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) geht davon aus, dass es in zehn Jahren annähernd gleiche... mehr
Berlin. Donnerstag, der 9. November 1989, in der Politik-Redaktion unserer Zeitung. Was für ein Tag! In Bonn beschließt der Bundestag eine Rentenreform fürs nächste Jahrtausend – ein kleiner Zweispalter unten auf Seite 1. Das Ende eines der mächtigsten Männer der Welt: Chinas Deng Xiaoping gibt den Oberbefehl über die Streitkräfte... mehr
Was noch vor wenigen Wochen undenkbar war, tritt jetzt ein: Binnen 24 Stunden treten sowohl die gesamte DDR-Regierung als auch nahezu das gesamte Politbüro der SED zurück. Egon Krenz wird allerdings als Generalsekretär wiedergewählt.
Die Regierung bleibt vorerst kommissarisch im Amt. Als neuer Ministerpräsident wird der in der SED als... mehr
Erneut kommen mehr als 300 000 Menschen zur Leipziger Montagsdemonstration, die Stimmung ist gereizt. Als auch der SED-Bezirkschef reden will, gehen seine Worte in einem Pfeifkonzert und „Zu spät, zu spät“-Sprechchören unter. Auch das neue DDR-Reisegesetz – immer noch mit vielen Einschränkungen versehen – wird aufs Korn genommen. „Wir brauchen... mehr
Berlin. Ein Rascheln von Kleidung – das war das Ende. Ganze 160 Meter hatten sich Hasso Herschel und seine Komplizen im Winter 1963 unter der Berliner Mauer hindurch in den Osten der geteilten Stadt gegraben. Doch die Stasi erfuhr von dem Fluchttunnel.
Durch das Loch im Keller eines... mehr
Am Tag nach der größten Demonstration in der Geschichte der DDR schwillt die Flüchtlingswelle noch einmal an: Allein an diesem Wochenende verlassen mehr als 23000 Menschen die DDR – durch ein neues Reisegesetz nun einfach per Auto über die tschechisch-bundesdeutsche Grenze.
Zumeist reicht die Vorlage des Reisepasses. An vielen Grenzübergängen... mehr
Sind es 500000, 700000, gar eine Million Menschen? Jede Schätzung an diesem Tag bleibt ungenau, denn kein Augenzeuge kann das Ende dieser riesigen Menschenmenge sehen. Künstler, Oppositionelle und Schriftsteller haben zur Demonstration nach Ost-Berlin gerufen. Schon am Vormittag ist der Alexanderplatz überfüllt. Tausende Plakate und Spruchbänder sind zu lesen: „Stasi... mehr

