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LokalesKreis ViersenKempen / Grefrath / Nettetal
1. Februar 2010 - 18:46 Uhr
Bekannte Grefrather auf 50 Seiten
von Tom Krebs
Manfred Baum stellt sein Buch „Jriiersche Köpp querbeet“ vor. Mit dem Buch, das allerhand interessante Informationen über verdiente Grefrather enthält, möchte Baum Gutes tun: 60 Prozent des Erlöses geht an die Grefrather Tafel.
 
 

Grefrath. „Jriiersche Köpp querbeet“, heißt das Buch, das WZ-Mitarbeiter Manfred Baum im Klubheim des SV Grefrath im Sportpark Auf dem Heidefeld vorgestellt hat. Auf knapp 50 Seiten werden bekannte Grefrather vorgestellt: 15 Männer und drei Frauen. Zudem werden rund 40weitere Persönlichkeiten kurz skizziert.

Zu seinem 63.Geburtstag lud Baum zu der Buchvorstellung ein. Bürgermeister Manfred Lommetz würdigte Baums Arbeit als „weder stopp- noch topbar“. Und wagte einen Vergleich: „Manfred Baum ist unser Horst Schlämmer, unser Bonsai genannter rasender Reporter.“

„Jriiersche Köpp querbeet“ kostet sechs Euro. Verkauft wird es bei Lotto Theisen am Markt und im Kosmetikstudio Koopmann, Wankumer Straße.
500 Exemplare
Manfred Baum, in Grefrath geboren, hatte in der Politik verschiedene Ämter. Er ist seit Jahrzehnten Mitarbeiter der WZ, Mitglied in Bruderschaften und Vereinen, aktiv in Karneval und Sport.

Lommetz erinnerte an einen Höhepunkt in Baums Karriere, den Bericht über die SV-Fußballer und ihr 100. Gegentor, das sie samt Gegner mit Sekt begossen und es damit bis in die Sportschau und zu Alfred Biolek schafften– Vereinslied inklusive.

Mit dem Buch, das allerhand interessante Informationen über verdiente Grefrather enthält, möchte Baum Gutes tun: „60 Prozent des Erlöses geht an die Grefrather Tafel. Der Orden der Schwestern Unserer Lieben Frau in Mülhausen sowie das Tierheim in Garmisch Partenkirchen bekommen je 20 Prozent für ihre Arbeit.“ Gewidmet hat er das Buch seiner Frau Maria und seinem Schwiegervater Karl Inderfurth.

Bei der Vorstellung gab es nocheine Überraschung: Dieter Dohmessen (CDU), von 1994 bis 1999 Bürgermeister von Grefrath, hatte dem parteilosen Manfred Lommetz zu 100 Tagen im Bürgermeisteramt ein Geschenk mitgebracht. Dabei handelt es sich um ein mittelalterliches Dokument von 1476, das für den Bürgermeister von Görlitz gedacht war: Die zwölf Gebote für den Bürgermeister.

Darunter fällt die Anweisung, „nicht zu gesellig“ zu werden und sich nicht sträflich machen. Zum Nutzen der Allgemeinheit solle man sich zudem „nicht kaputtsparen“. Die Tipps sollen nach dem Willen Dohmessens ins Bürgermeisterbüro Einzug halten.

Mit Grammophon und alten Platten sorgte Volker Hess (Dülken) für Unterhaltung.


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